CONEGLIANO

 

Kleine Stadt in strategischer Lage, um Berge, Ebenen, das Meer und nahe gelegene Städte wie Venedig zu erkunden.
Das Relais Le Betulle liegt auf einem der Hügel von Conegliano, an der Straße des Prosecco D.O.C.G. und in der Nähe der Burg, die die entlang der Via XX Settembre konzentrierte Altstadt überragt und mit einem schönen Spaziergang oder bequem mit dem Auto erreichbar ist.
Diese als „Perle Venetiens“ bezeichnete Stadt mittelalterlichen Ursprungs ist in ganz Italien bekannt, weil hier der zur venezianischen Schule des 14. Jahrhunderts gehörende, große Maler Gian Battista Cima geboren und die erste und älteste Weinbauschule Italiens gegründet wurde.

 

Cosa visitare…

DIE BURG MIT DEM STADTMUSEUM, GANZ IN DER NÄHE DES RELAIS LE BETULLE

Man weiß inzwischen mit Sicherheit, dass die Errichtung der Burg mit der Gründung der Stadt übereinstimmt, die heute nach der Provinzhauptstadt Treviso die meisten Einwohner zählt.
Um das Jahr 1100 gelangte der mächtige Bischof von Belluno in den Besitz der Burg und des ersten Stadtkerns sowie einer Reihe von in der Umgebung verstreuten Festungen, von denen nunmehr nur noch wenige Spuren übrig sind.
Die Burg, errichtet auf dem zuvor bestehenden Turm Bremba, einer halbkreisförmigen, romanischen Festungsanlage, deren Überreste vom Garten der Villa Zacchi noch immer sichtbar sind, bestand anfangs aus zwei Festungen. Die wichtigere Festung war Castelvecchio, wo sich heute der Garten befindet, die andere hieß Coderta, wo heute das Casa Dal Vera steht. Die Festung Castelvecchio war Sitz der Garnison und des Podestà (Autorität der Stadt) und daher von größerer Bedeutung. Innerhalb dieser Festung erhoben sich vier Türme, die die Bezeichnung „Saracena“, „di Barbacane“, „delle Carceri“ und „di Soccorso“ trugen.
Von diesen vier Türmen sind heute nur noch der Glockenturm, in dem das Stadtmuseum untergebracht ist, und der Saracena Turm übrig, der in ein Restaurant umgewandelt wurde.

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DER DOM UND DIE SALA DEI BATTUTI

In Via XX Settembre (einst als Contrada Grande bekannt) erhebt sich der Dom der Stadt, dessen Errichtung im Jahr 1345 von den Battuti begonnen wurde. Hierbei handelte es sich um Mitglieder einer Kongregation, die 1260 in Umbrien gegründet wurde und bereits wenige Jahre später in Conegliano präsent war. Sie nahm sich der Spiritualität sowie der materiellen und sozialen Unterstützung der Bewohner durch von ihr errichtete Krankenhäuser und Heime an.
Anfangs wurden die Battuti von den Mönchen von Pomposa im Kloster S. Maria di Monte beherbergt, an der zur Burg führenden Straße gelegen, wo sich heute Villa Chisini befindet. Bis Ende des Jahres 1354 stellten sie jedoch ihre Kirche S. Maria Nuova dei Battuti fertig, die in der Mitte einer von ihnen geführten Pilgerunterkunft erbaut wurde.
In der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts wurde der Versammlungssaal Sala dei Battuti realisiert, der senkrecht zum Kirchenschiff angeordnet wurde, um die bereits zu jener Zeit mit Arkaden versehenen Gebäudefronten nicht zu unterbrechen.¬ Die Kirche beherbergt bedeutende Kunstwerke: Das vor kurzem renovierte Altarbild im Presbyterium aus dem Jahr 1493 stammt von Giambattista Cima da Conegliano und stellt Maria mit dem Kinde, umgeben von Engeln und den Heiligen Johannes dem Täufer, Nikolaus, Katharina von Alexandria, Appolonia, Franziskus und Petrus, dar.

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PIAZZA CIMA UND DIE ALTE CONTRADA GRANDA

Herz der Stadt und Sitz des Theaters Accademia.

Vom Relais Le Betulle in 5 Minuten Autofahrt oder in einem 20-minütigen Spaziergang entlang der romantischen Fußgängerstraße “Madonna delle Nevi” erreichbar.

Der Platz wird für örtliche Feste, Veranstaltungen und zusammen mit Via XX Settembre für den traditionellen Wochenmarkt am Freitag genutzt.

 

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CASA NATALE DEL CIMA

La Casa museo è il luogo dove nel rinascimento visse pittore coneglianese.

in buone condizioni dopo il restauro che l’ha salvata dal degrado, è inserita nel susseguirsi di piccole facciate della via retrostante il Duomo.

 


PALAZZO SARCINELLI

Palazzo Sarcinelli, früher Sitz der Stadtbibliothek und seit 1988 Galerie für Moderne Kunst, ist ein wichtiger Bezugspunkt in Italien für nationale und internationale Ausstellungen moderner und zeitgenössischer Kunst.

Palazzo Sarcinelli ist einer der charakteristischsten Adelspaläste in der Altstadt von Conegliano und eines der besten Beispiele für das Zeitalter der Renaissance.

Der Palazzo wurde 1518 von der Adelsfamilie Sarcinelli aus Ceneda errichtet und beherbergte im Laufe der Zeit zahlreiche berühmte Persönlichkeiten, von denen einige, dem Historiker Adolfo Vital zufolge, auf den Gemälden im Empfangssaal im Obergeschoss dargestellt sind: Tommaso da Gaeta, General der Dominikaner; Bona, Königin von Polen, die 1556 im Palazzo verweilte; Maximilian, Erzherzog von Österreich; Heinrich III., König von Frankreich, der sich im Jahr 1574 in Conegliano aufhielt.

Es handelt sich um eine luxuriöse Residenz, die von den Kindern des Adligen Antonio Sarcinelli aus Ceneda dank des Geleitbriefes erbaut wurde, der 1512 vom Rat der Zehn von Venedig aufgrund der Treue und der bei den Schlachten gegen die Liga von Cambrai unter Beweis gestellten Tapferkeit ausgestellt worden war. Diese Konzession erlaubte ihnen, sich in Conegliano niederzulassen und somit der Verfolgung durch den Patriarchen Marino zu entkommen, der sie aus Hass auf das Geschlecht sogar auf der Insel Cres eingekerkert hatte.
Der Eingang des Palazzo ist mit einem Marmorportal verziert, das wahrscheinlich von einer zerstörten Kirche stammt und den Zutritt zu einem weiten, von Bogengängen umgebenen Hof gestattet.

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EHEMALIGES FRANZISKANERKLOSTER

Die Franziskaner-Komplex aus dem 1411, als die Brüder, die bereits in dem Gebiet von Conegliano von Duecento , beschlossen sie in einem geschützten Ort innerhalb der Mauern zu bewegen wiederholte Angriffe zu entkommen und die Verwüstung sie Opfer waren. Anhang zum Kloster es eine große Kirche gewidmet den Schutzpatron mit seinem Kloster gebaut wurde, die Gebäude, die in dem frühen neunzehnten Jahrhundert abgerissen wurden von Männern Napoleon, nachdem er von ihnen als Krankenhaus während der Invasion der Veneto . Im Inneren des Brera a href erhalten ist die

Cima da Conegliano darstellend“ St. Peter der Täufer und St. Paul „ [1] eine Zeit im Besitz des Klosters. Das ehemalige Kloster, nach fast zwei Jahrhunderten des Verfalls leidet, hat sich von einer vollständigen Wiederherstellung in der 2.000 Jahre, ein Werden renommiertes Kongresszentrum und internationales Wohnzentrum für postgraduale Studien, die von Unternehmen und Universitäten auf der ganzen Welt genutzt werden. Das Management ist mit der Foundation Cassamarca betraut.

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NEPTUNBRUNNEN

Der Neptunbrunnen, auch Fontana dei Cavalli (Pferdebrunnen) genannt, ist eines der Wahrzeichen der Stadt Conegliano. Die Skulptur stellt Neptun, den Meeresgott, mit Dreizack auf einer Muschel dar, die von zwei Pferden gezogen wird, aus deren Nüstern das Brunnenwasser sprudelt. Diese imposante Skulptur aus dem 18. Jahrhundert befand sich in der Villa Foscolo in Oderzo. Das darunter liegende Wasserbecken des Brunnens geht indessen auf das 14. Jahrhundert zurück und ist Werk des Bildhauers Filippo Spongadi.

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JÜDISCHER FRIEDHOF

Der jüdische Friedhof von Conegliano wurde im Jahr 1545 auf dem Hügel Cabalan eröffnet, einem der stimmungsvollsten, best gelegenen Gebiete der Stadt. Vorher existierte ein anderer Friedhof, von dem jedoch nur noch in Schriftstücken Spuren zu finden sind. Dieser befand sich an der Seite des Burghügels, in der Nähe der heutigen Via dei Pascoli. Der neue Friedhof wurde von der jüdischen Gemeinde von Conegliano jahrhundertelang ohne Unterbrechungen bis 1882-84 genutzt und dann aufgelöst, da die Juden in diesen Jahren die Erlaubnis erhielten, ihre Toten in einem dafür vorgesehenen Bereich auf dem Stadtfriedhof San Giuseppe zu begraben. Das Friedhofsgelände wurde auch von der jüdischen Gemeinde von Ceneda genutzt, bevor diese einen eigenen Friedhof anlegen durfte. Der Friedhof von Conegliano, der auch aufgrund des Aussterbens der örtlichen jüdischen Gemeinde jahrzehntelang verwahrloste und zunehmend in Verfall geriet, wurde auf Wunsch der jüdischen Gemeinde von Venedig, in deren Besitz er sich heute befindet, vor kurzem von einem Archäologenteam aus Conegliano saniert. Anlässlich der Renovierung wurde von der Gemeinde auch der neue Zugang von Viale Gorizia angelegt: Ein steiler Treppenweg mit 110 Stufen, benannt nach Marco Grassini, einem jüdischen Bürgermeister von Conegliano im 19. Jahrhundert. Der ursprüngliche Eingang (der heute nicht mehr vorhanden ist und in einem Privatgelände liegt) befand sich auf der Spitze des Hügels, auf der gegenüberliegenden Seite des heutigen Zugangs. Dies bezeugen die Fundamente einer kleinen Kapelle, die zur Aufbahrung der Leichen vor der Beisetzung diente. Der Friedhof beherbergt ca. 130 Grabsteine, die größtenteils nach Osten, in Richtung Jerusalem, ausgerichtet sind. Ursprünglich gab es sehr viel mehr Gräber, von denen jedoch viele durch Nachlässigkeit und Erdrutsche verloren gegangen sind. Für die Grabsteine wurde je nach den finanziellen Möglichkeiten Sandstein oder Kalkstein verwendet. Die ältesten Inschriften sind zum größten Teil auf Hebräisch und führen Stellen der Bibel an. Die neueren Inschriften aus dem 19. Jahrhundert sind dagegen allgemein in italienischer Sprache. Einige Grabsteine schmücken Verzierungen mit Blättern, Säulen oder mit Angaben zur Familie des Verstorbenen, wobei jede durch ein unterschiedliches, symbolisches Wappen gekennzeichnet ist: Der Hahn mit Mond, Sternen und Ähre steht für die Familie Luzzato, der Turm mit zwei auf den Hinterbeinen stehenden Löwen für die Familie Grassini und das Eichhörnchen für die Familie Goneian oder Conian, zu deren Nachkommen auch Lorenzo Da Ponte (Emanuele Conegliano) zählte, Librettist von Mozart.

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MUSEUM DER GEBIRGSJÄGER

Das Museum, das am 2. April 2006 anlässlich des 80. Gründungsjubiläums der Ortsgruppe des Vereins Associazione Nazionale Alpini in Conegliano eingeweiht wurde, ist in einem Gebäude untergebracht, das zur ehemaligen, am Fluss Monticano gelegenen Gebirgsjäger-Kaserne von Conegliano gehört und jetzt Gemeindeeigentum ist. Das Gebäude wurde zwischen 2005 und 2006 renoviert und nach dem Projekt des Architekten Alberto Torsello definitiv zur Nutzung als Museum bestimmt. Alberto Torsello.

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